Das Akronym Carola® ist eine geschützte Kurzbezeichnung für
den vom Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) ent- wickelten und patentierten Corona-Aerosol-Abscheider.

Teststand bei HDG Bavaria mit dem Carola-Abscheider

Die CCA – Carola Clean Air GmbH arbeitet fortlaufend an der Weiterentwicklung des elektrostatischen Carola®-Abscheiders. Erst kürzlich wurde ein gemeinsames Projekt mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Kesselhersteller HDG Bavaria GmbH erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieser Kooperation wurde die angestrebte Serienproduktion des Carola®-Abscheiders vorbereitet und die neue, adaptierte Bauweise für die Integration in die Kesselgeometrie entwickelt

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird nun dank des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ fortgesetzt – seit dem 15.04.2015 fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Projektverbund. Unter der Leitung des KIT werden im Lauf der nächsten zwei Jahre weitere Entwicklungsschritte umgesetzt, um den Carola®-Abscheider als sekundäre Minderungstechnologie für Bestandsanlagen und Neuanlagen zu etablieren und den Markteintritt vorzubereiten. Ziel des Verbundprojekts ist es, den leistungsfähigen und wirtschaftlichen Einsatz des Carola®-Abscheiders an biomassegefeuerten Heizkesseln im Leistungsbereich von 50 - 200 kW nachzuweisen und gleichzeitig preiswerte Serienmodelle für den Markt zu entwickeln.

Zum Projektstart entwickelt die CCA die patentierte Technologie weiter und produziert mehrere Geräte des Carola®-Abscheiders für Feldtests. An bis zu zehn bestehenden und neu installierten Heizanlagen des Projektpartners HDG Bavaria werden dann Langzeitversuche mit zwei Abscheiderkonfigurationen (nachgeschaltet/adaptiert) und vier gängigen Brennstoffen gemäß 1.BImSchV durchgeführt. Parallel zu diesen Feldversuchen stellt die CCA weiteren ausgewählten Kesselherstellern, z. B. der Fa. KWB, Partikelabscheider für Dauertests zur Verfügung. Die praxisnahe Erprobung des Carola®-Abscheiders unter Feldbedingungen wird wissenschaftlich begleitet durch das KIT.

Über den gesamten Projektverlauf werden Messungen durchgeführt, Testdaten gesammelt und ausgewertet. Darüber hinaus stehen Wirtschaftlichkeit und Kostenreduzierung in Hinblick auf die Serienproduktion im Fokus der Weiterentwicklung. Alle Ergebnisse fließen schließlich in die Optimierung der Montage und den Bau von Kleinserien ein.

Förderung

Logo Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft