Das Akronym Carola® ist eine geschützte Kurzbezeichnung für
den vom Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) ent- wickelten und patentierten Corona-Aerosol-Abscheider.

Den Feinstaubquellen auf der Spur

veröffentlicht am 21.09.2014

Carola Clean Air - Saubere Luft für Alle

Rußpartikel aus einem Kaminofen  

Lange Zeit wurde der Straßenverkehr als größter Emittent von Feinstaub angesehen und holzbefeuerte Kleinfeuerungsanlagen als Schadstoffquelle unterschätzt. Mit ein Grund dafür waren Probleme bei der Identifikation der jeweiligen Feinstaubquellen. Denn erst durch aufwendige Verfahren, wie die

Radiokarbonmessung, kann gezeigt werden, ob ein Rußpartikel aus einem Holzofen oder einem Dieselmotor stammt.

Für großes Aufsehen sorgten Messungen des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) in den Schweizer Alpen, im Jahr 2006. Die Wissenschaftler hatten Feinstaubproben aus Bergdörfern in Autobahnnähe untersucht. Sie konnten mit der Radiokarbonmethode nachweisen, dass in einigen Dörfern die Feinstaubemission aus Holzfeuerung diejenigen der nahen Autobahn um das vier- bis sechsfache überstieg.

Wirksame technische und politische Maßnahmen zur Minderung der Gesundheitsgefährdung setzen genaue Kenntnis der Emittenten voraus. Verbesserte Verfahren zur Identifikation von Feinstaubquellen haben entscheidend dazu beigetragen, dass Feinstaubemissionen aus Kleinfeuerungsanlagen heute mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Zu den ergriffenen politischen Maßnahmen zählt die Einführung der 2. Stufe der novellierten 1. Bundesimmisionsschutzverordnung (1. BImSchV). Zu den technischen Lösungen gehört der Carola-Abscheider. Mit dem Carola-Abscheider können holzgefeuerte Kleinfeuerungsanlagen sauber und schadstoffarm betrieben werden. Die Grenzwerte der 2. Stufe der 1. BImSchV, können mit dem Carola-Abscheider auch unter schwierigen Verbrennungsbedingungen eingehalten werden.

 

Förderung

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