Das Akronym Carola® ist eine geschützte Kurzbezeichnung für
den vom Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) ent- wickelten und patentierten Corona-Aerosol-Abscheider.

Ultrafine Particles Symposium: EU-Kommission warnt vor Defiziten bei der Abgasreinigung von Holzfeuerungsanlagen

veröffentlicht am 8.6.2013

Carola Clean Air - Saubere Luft für Alle

4th EFCA Ultrafine Particles Symposium 2013  

Auf dem vierten Ultrafine Particles Symposium, das vom 16. – 17. Mai in Brüssel stattfand, kamen Experten aus ganz Europa zusammen, um jüngste wissenschaftliche Fortschritte zur

Feistaubproblematik zu diskutieren. Die Vertreter der EU-Kommission, Andre Zuber und Scott Brockett, äußerten sich besorgt über die zunehmende Energiegewinnung aus Holz in häuslichen Kleinfeuerungsanlagen.

 

Da europaweit in vielen Ländern die Abgasreinigung nicht auf dem aktuellen Stand der Technik ist, sieht die EU-Kommission Handlungsbedarf und wird in der, für Herbst 2013 erwarteten, überarbeiteten Luftreinhaltungsstrategie der EU die Verbrennung von Holz in häuslichen Feuerungsanlagen zu einem Schwerpunkt machen. Nach Angaben von Eurostat wird, bereits heute in den 27 Mitgliedstaaten der europäischen Union, die Hälfte der erneuerbaren Energie aus Holz gewonnen. Partikelabscheider für holzbefeuerte Verbrennungsanlagen könnten daher eine der entscheidenden Schlüsseltechnologien zur Lösung der Feinstaubproblematik auf europäischer Ebene werden.

 

Für die CCA-Carola Clean Air GmbH präsentierte Hanns-Rudolf Paur die Fortschritte im Entwicklungsprozess des Carola-Abscheiders und gab einen Überblick über Potentiale der Emissionsminderung in holzbeschickten Kleinfeuerungsanlagen durch den Einsatz von Partikelabscheidern.


Das Ultrafine Particles Symposium:


Das Ultrafine Particles Symposium wird gemeinsam von der European Federation of Clean Air and Environmental Protection Associations (EFCA), der Gesellschaft für Umweltsimulation e.V. (GUS), der Confederation of European Environmental Engineering Societies (CEEES) und dem Karlsruher Institut für Technologie organisiert. Ziel des Symposions ist es, neuste wissenschaftliche Ergebnisse in den politischen Dialog auf europäischer Ebene einzubringen. Das Symposion stellt so eine bedeutende Brücke zwischen Wissenschaft und europäischer Politik dar. Schwerpunkte des diesjährigen Symposions, waren u.a. die Emission von Feinstaubpartikeln im Straßenverkehr und durch Verbrennungsprozesse.


Weiterführende Links:


Viertes Ultrafine Particles Symposium 2013
Vortrag von Hanns-Rudolf Paur auf dem vierten Ultrafine Particles Symposium zum Download

Förderung

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